Spenden-Konto: Sparkasse Vest RE - IBAN-Nr. DE 07 4265 0150 0000 1560 00 - BIC: WELADED1REK

Danke für Ihr Interesse an unserer Arbeit 2017

Liebe Unterstützer/innen und Spendenwillige für diese Stiftung !

Auch in 2017 werden wir weiterhin mildtätig helfen, wo wir es für möglich halten. Und wir trauen uns zu, mit Ihrer Unterstützung vielfältiges Gutes zu tun.

Wir wollen weiterhin mit privaten Spenden allen Menschen helfen, die sich an uns wenden. Dabei leisten wir konkret Hilfe für Menschen in Verarmung, seelischer Vereinsamung und geistiger Beeinträchtigung. Zunehmend werden wir in kooperativer Verbindung zu anderen sozialen Einrichtungen unsere Aufgaben angehen und gemeinsam dadurch wirksamer helfen können.

Das mit Ihren Spenden und auch den vielen nicht zu zählenden Zuwendungen sorgsam umgegangen und mit Verantwortung gehandelt wird, hat uns das DZI ( Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) seit 20 Jahren, jedes Jahr immer wieder bestätigt und das Spendensiegel "geprüft und empfohlen" verliehen.

Jeder empfangende Euro geht in vollem Wert an die Betroffenen weiter. Die Kosten der Stiftung trage ich privat, so dass jede Spende ungekürzt den Bedürftigen erreichen wird.

Hier unser Konto: IBAN-Nr. DE 07 4265 0150 0000 1560 00 - BIC: WELADED1REK

Meinen herzlichen Dank für Ihr Unterstützung - wo immer Sie auch sind.

Ihr Stifter Alfons Lakenberg


"Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen"

Albert Schweizer  (1875-1965), ev. Theologe, Arzt und Philosoph, Friendensnobelpreisträger 1952

Wertvolle Krankenhaus-Ausstattung 2016 übernommen

Über 100 ausrangierte Krankenhausbetten vom Universitätsklinikum Essen zu neuer Verwendung bestimmt

Bei der Stiftung ging im Februar ein Telefonat ein: „Herr Lakenberg, mein Name ist Gabriel, bei uns stehen 100 Betten, 50 Matratzen und 180 Nachtschränkchen für Sie."

Die Information über einen problemlosen Abtransport im letzten Jahr kam vom vom Alfried Krupp Krankenhaus. Aufgrund der reibungslosen Zusammenarbeit in 2015  beim mehrtägigen Abtransport von 280 Betten durch das Stiftungsteam und weitere freiwillige ukrainische Helfer empfahl man uns.

Es sollte am Freitag, den 4. Februar mit der ersten Abfuhr beginnen. Der nächste Termin dann in der folgenden Woche und so weiter. Ein Stapler mit Fahrer wurde gestellt. Die Einrichtungen waren schon aus den Zimmern herausgeholt worden, komplett gereinigt und parkten trocken im Erdgeschoss auf einer etwa 250 qm Unterstellfläche.

So wie erwartet verlief die Beladung ohne Zwischenfälle. 14 x 3 Betten und zusätzlich Nachtschränkchen und Matratzen war eine Ladung für den 40 Tonner, der direkt Richtung Kaliningrad seine Reise antrat. Dank der sehr guten Qualifikation des  beigestellten Staplerfahrers vom Klinikum war die Verladung ein routiniertes Verfahren. Die nächste Verladung am 14.03. 2016 und 18. 3. 2016 verlief ähnlich problemlos.

Dank besonders an die Helfer der Stiftung, die auch bei kalten Temperaturen lange Vormittage ausdauernd dabei waren.

Griechische Ünterstützung der Notleidenden 2016

Griechischer Verein in EDESSA hilft Kindern im naheliegenden Flüchtlingscamp

Wir senden Hilfsgüter.

Am 16.03. 2016 erreichte uns der Hilferuf aus Edessa. Thanos Liparinis, ehrenamtlicher Helfer im Verein Freunde der Krebspatienten in Edessa und Umgebung berichtete von seinem Einsatz im Flüchtlingslager Idomeni! Herr Liparinis und einige weitere Helfer kümmern sich regelmäßig vorwiegend um die Kinder im Lager um Ihnen ein wenig Abwechslung zu bieten. Die Helfer berichteten eindrücklich von der akuten Not im Flüchtlingslager. Es fehlt an allen, besonders benötigt werden: Zelte, Schlafsäcke, ISO Matten, Kleidung und Schuhe, Hygiene Artikel, Seife, Zahnpasta, Windeln, Lebensmittelkonserven.

Wir haben daraufhin auf Facebook zu spenden aufgerufen und auch im Bekanntenkreis gesammelt.

Als die Entscheidung gefallen ist einen Hilfstransport zu organisieren nahmen wir erneut Kontakt auf zum Vorstand des Vereins Freunde der Krebspatienten in Edessa. Hier wurde uns ein dringender Bedarf an Inkontinenz Material und medizinischer Produkte glaubhaft geschildert. Wir haben uns daraufhin entschieden in diesen dringenden Notlagen zu helfen und einen Hilfstransport zu organisieren der Edessa und Idomeni versorgt. Der Verein Freunde der Krebspatienten ist uns als langjähriger zuverlässiger Partner vertraut und übernahm die Verteilung der Hilfsgüter im Flüchtlingslager in unserem Sinne.

Nachstehende Warenspenden aus unserem Lager in Castrop-Rauxel wurden bereit gestellt:

2 cbm Inkontinenz- Mittel cbm medizinische Produkte/ Spritzen/ Desinfektion/ Handschuh / Tupfer/ Verbände/Gehstützen (gespendet von Hendrik)

50 Säcke Kleidung und Schuhe, Karton mit Spielsachen, Luftmatratze, Hygieneartikel (Seife, Duschgel ), Karton mit T-Shirts, Mützen (Werbung), 20 Kartosn mit Hausgebrauch und des täglichen Lebens.

Gewicht der Waren ca. 1.350 kg.

Am 08.04.2016, wurde geladen. Der Transporter erreichte seinen Bestimmungsort im Lager Griechenland am Mittwoch, den 13.04.2016. Die Frachtkosten betrugen 1.300,00 € und wurden von der Stiftung übernommen.

Melanie Heine, Mitglied des Vorstands der Stiftung

Rumänien 2016

Auch 2016 förderte die Stiftung die Verbesserung der Wohnsituation in verarmten Dörfern Rumäniens

Ostrumänien ist eines der Armenhäuser Europas. Seit 2005 sind wir in den Armutsdörfern im Kreis von Bacau/Ostrumänien mit Hilfsmaßnahmen verschiedenster Art tätig. Eine wirksame Verbesserung der bedrückenden Lage der Menschen dort ist nicht erkennbar.

Der Direktor der uns bestens bekannten Csibesz-Schreinerei, Herr Kolumban, besuchte Anfang des Jahres das Armutsdorf Pustiana im Kreis Bacau. Diese Ortschaft wurde durch den besonderen Notstand bekannt. Dort ermittelt er unter Berücksichtigung der Kinderanzahl, der in der Familie mitversorgten Alten und Kranken, sowie des desolaten Zustandes der Türen, Fenster und des Mobiliars die dringend notwendigen Erneuerungen. Diese werden verlistet, fotografiert und uns mit einem Preisangebot zugestellt. Anschließend fordern wir von der Stiftung von einer Schreinerei in der Umgebung ein Wettbewerbsangebot an. Weil die Csibesz-Stiftung keine Mehrwertsteuer aufschlägt und nicht gewinnorientiert arbeitet, liegt der Preis generell um ca. 30 % niedriger als das Wettbewerbsangebot.



Nach einem kritischen Kostenvergleich unternimmt vom 17.6. bis 19.6.2016 Alfons Lakenberg eine Revisionsreise nach Pustiana. In seinem Gepäck befanden sich alle Belege mit entsprechendem Zahlen- und Bildmaterial zwecks Vergleiches in den entsprechenden Wohnungen. Zur Unverwechselbarkeit des Prüfobjektes fertigt er Kontrollfotos an, die den Bildern auf den Antragsbelegen ähnlich sind. Seine Worte waren: „Der Zustand in den Wohnungen ist dermaßen niederschmetternd, dass ich eine Hilfe gleicher Art schon jetzt vorsehe.“ Differenzen ergaben sich bei der Revisionsarbeit nicht. Nach Feststellung aller Fakten und Rückflug ins Ruhrgebiet wurde die Csibesz-Schreinerei mit der Fertigung der Bauteile beauftragt, die diese zugleich am Ort fachgerecht einbauen kann und wird. Neben Fenster/ Türen und passende Holzfußböden sind besonders wichtig Stockbetten für Kinder, Kleiderschränke und Tisch/Stuhl-Kombinationen einfachster Art.

Die Leistungskosten betragen für 15 kinderreiche Familien 24.000 Euro und mit zusätzlichen Transport- und Einbaukosten ergibt sich eine Finanzierungsmenge von 30.029,70 Euro. Das Projekt wurde noch im selben Jahr abgeschlossen.

Die Lage im Osten Rumäniens

Die Ortschaft Pustiana westlich von Bacau, mit etwa 3000 Einwohnern, steht stellvertretend für ein nicht endendes Meer an maroden Behelfsbaracken wie das in Ostrumänien Normalität ist. Bedürftigkeit und Krankheiten sind der tägliche Begleiter der Bewohner. Wegen nicht ausgebauter Infrastruktur kommt keine wirtschaftliche Entwicklung zustande. Das Lebensumfeld der dort wohnenden Bürger: Keine befestigten Straßen, kein fließendes Wasser / wenig Hygiene, wenig Elektrizität, zudem keine Arbeit von der man leben kann. Der Kinderreichtum stellt ein weiteres Armutsproblem dar.

Für die Familien sind 4 bis 8 Kinder ein üblicher Standard. Unter Berücksichtigung der Arbeitslosigkeit bleiben diese Familien hoffnungslos verarmt. Jegliche Entwicklungen gehen an diesen Menschen vorbei. Nicht einmal die Ernährung und Bekleidung der Familienangehörigen ist einigermaßen gesichert, insofern sind erst recht keine Geldmittel für die Aufarbeitung der Lehmhäuser und der Innenausstattung von den Familien aufzubringen. Ohne eine Hilfe von außen werden diese Verarmten keinen auch nur annähernd menschenwürdigen Lebensstandard erwirtschaften können.

Das Leben in Pustiana: Der Zustand in den Wohnungen ist i.d.R. entsetzlich, Türen und Fenster sind gerissen, dem Verfall nahe oder schon durch Provisorien ersetzt. Der Boden innen ist gestampfter Lehm … nicht selten sind die Dächer und Wände undicht. Das wenige Mobiliar ist meist ein Provisorium oder es ist keins vorhanden. Teilweise verfügen sie im Wohnraum als Mobiliar nur über einfache Bretter, die behelfsmäßig übereinander angeordnet sind und defekte Schänke. Hilfseinrichtungen für Behinderte oder Kranke, sowie Betten für die Kinder sind äußerst selten. Eine Toilette ist draußen im Abseits. Eine Brutstätte für Krankheiten und psychischen Schädigungen der hier lebenden Menschen.